Die Baukastenstuckliste ist eine einstufige Stückliste. Sie enthält für eine übergeordnete Teilenummer nur die unmittelbar untergeordneten Teilnummern. Die Mengenangaben bezihen sich immer auf eine Mengeneinheit der im Stücklistenkopf genannten übergeordneten Teilenummer. Eine Baukastenstuckliste ist damit für eine Baugruppe die Montagestückliste und für ein eigengefertigtes Einzelteil die Rohstoffangabe.
Zur Beschreibung eines merstufigen Erzeugnisses wird ein Satz von mehreren Baukastenstucklisten benötigt. Für eigengefertigte Bausgruppen und Einzelteile, die auf verschiedenen Ebenen oder in verschiedenn Erzeugnissen vorkommen, muss die Baukastenstuckliste nur einmal erstellt werden.
Vorteile der Baukastenstuckliste:
- der Stücklistenaufbau ist relativ einfach und übersichtlich aufgebaut.
- Wiederholteile und Wiederholgruppen haben nur eine eindeutig identivizierbare Stückliste. Dies verringert den Speicherungsaufwand und damit auch die Fehlerrate beim Eingeben und bei Ändern der Stücklistendaten von Wiederholteilen.
- Aus dem Satz von Baukastenstucklisten, die zu einem Erzeugnis gehören, kann sowohl die Mengenübersichtsstückliste als auch die Strukturstücklist erzeugt werden.
- Die Baukastenstucklisten sind am besten für den EDV-Einsatz geeignet.
Nachteile der Baukastenstuckliste:
- Die gesamte Erzeugnisstruktur für mehrstufige Erzeugnisse ist nur schwer erkennbar.
- Der Gesamtbedarf an Material für ein Erzeugnis muß berechnet werden.
Sie senden der Firma Wirbler & Mirbler entsprechend gekennzeichnete Baukastenerzeugnisse zu, welche bei der Produktanalyse und deren Verrechnung berücksichtigt werden. Die Baukästenerzeugnisse werden je als separates Teil analysiert (15+3). Der ganze Baukasten erhät zusätzlich drei weitere Analysenkennzahlen.
Sie teilen der Firma Wirber & Mirbler die Baustufenwertigkeiten der Erzeugnisse mit, welche bei der Analyse dann jeweils wieder drei zusätzliche langstellige Endmessergenisse pro Baustufenwertigkeit ergeben.